Preise

Die Akademie lädt zu Bewerbungen um den Hans-Janssen-Preis und den Hanns-Lilje-Preis 2020 ein. Mehr

„Zur ethischen Debatte um ärztliche Suizidhilfe“

Vortrag der Göttinger Akademie am OLG-Celle

GÖTTINGEN. Dürfen Ärzte schwerstkranke oder gar lediglich lebensmüde Patienten dabei unterstützen, einen wohlüberlegten Suizid zu begehen? Kaum ein anderes Thema der Medizinethik wird gegenwärtig so erbittert kontrovers debattiert wie die Frage nach der Legitimität von Suizidhilfe. Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen beteiligt sich an dieser Diskussion mit einem Vortrag im Oberlandesgericht Celle. Bettina Schöne-Seifert, Professorin für Medizinethik und Mitglied der Göttinger Akademie, referiert am Donnerstag, dem 19. März 2020, um 20:00 Uhr im Vortragssaal des Oberlandesgerichts Celle, Schloßplatz 2, zum Thema: „Zur ethischen Debatte um ärztliche Suizidhilfe“.

In dem Vortrag wird zunächst der komplexe Hintergrund skizziert, vor dem sich diese Fragen mit offensichtlich zunehmender Dringlichkeit stellen. Sodann sollen die ethischen Argumentationslinien kritisch nachgezeichnet werden, um deren Plausibilität es letztendlich auch bei den aktuell noch ausstehenden verfassungsgerichtlichen Entscheidungen zur Suizidhilfe geht. Prof. Dr. Bettina Schöne-Seifert ist approbierte und promovierte Humanmedizinerin mit einer Habilitation in der Philosophie. Seit 2003 hat sie den Lehrstuhl für Medizinethik an der Universität Münster inne. Schöne-Seifert ist seit 2008 Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.

Anfragen für Reservierungen von Eintrittskarten per E-Mail unter OLGCE-Vortragsreihe@justiz.niedersachsen.de

 

Bischof und Diözese im Früh- und Hochmittelalter

Öffentlicher Abendvortrag im Rahmen einer Tagung

GÖTTINGEN. Das Forschungsprojekt „Germania Sacra“ an der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und die Professur für Geschichte des frühen und hohen Mittelalters sowie für Historische Grundwissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel veranstalten in Göttingen vom 27. bis 29.02.2020 eine internationale Tagung mit dem Titel „Bischof und Diözese im Früh- und Hochmittelalter – Die ‚Episkopalisierung der Kirche‘ im europäischen Vergleich“. Im Rahmen der Tagung findet der öffentliche Abendvortrag „Bischöfe und ihr Diözesanklerus in der karolingischen Welt des 9. und 10. Jahrhunderts“ am Freitag, dem 28. Februar 2020, um 18 Uhr im Historischen Gebäude der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (Papendiek 14), Alfred-Hessel-Saal, statt. Referent ist Herr Steffen Patzold, Professor für Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Der Eintritt ist frei.

Das Akademienvorhaben „Germania Sacra“ erschließt die Quellen der Kirche des Alten Reiches und bereitet das überlieferte Material in Handbuchformat auf. Es stellt die Kirche und ihre Institutionen von den Anfängen der deutschen Bistümer im 3./4. Jahrhundert bis zu deren Auflösung in der Reformation bzw. am Beginn des 19. Jahrhunderts epochenübergreifend dar.

Das Forschungsprojekt ist Teil des von Bund und Ländern geförderten Akademienprogramms, das der Erhaltung, Sicherung und Vergegenwärtigung des kulturellen Erbes dient. Koordiniert wird das Programm von der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften.



Kontakt

Pressereferentin
Adrienne Lochte
Tel.: +49 551 39-5338
E-Mail: alochte1@gwdg.de


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